Lecker Schmecker Vegan Essen! auf einer größeren Karte anzeigen
geschrieben am 31.01.2014 um 17:10 Uhr - 1 Kommentar - Share:

Alle mögen coolen Süßkram und als Veganer_in ist man insbesondere froh, wenn man den guten Stoff direkt im Supermarkt oder Discounter unter dem gesunden Gemüse rausschmuggeln kann.
Mittlerweile gibt es dort auch so einiges, womit man sich ins Zuckerdelirium bringen kann, von Schoki über Gummikram hin zu Brausebärchen.
Ich hatte vor einiger Weile schon mal eine kleine, unvollständige Liste für die Supermarktsüßigkeiten gepostet, die ich jetzt auch nochmal um einige neue Sachen ergänzt habe.
Der Stoff aus dem Supermarkt nebenan ist zwar sicher am einfachsten zu besorgen, aber daneben gibt es auch extra coole Süßigkeiten, die mehr oder weniger speziell für Veganer_innen produziert werden.
Die sind meistens etwas teurer und müssen in extra Veganläden oder veganen Onlineshops bestellt werden, wobei es bei letzteren sogar welche gibt, die sich komplett auf vegane Süßigkeiten spezialisiert haben wie z.B. Veggie Sweets, aber dafür sind die Produkte meistens besonderer und oft auch bio.
Mit besonderer meine ich coolen Kram wie weiße Schokolade (weiße Schoki!) mit oder ohne Zeug drin, Schokolade aus Soja oder für Allergiker_innen aus Reis, Rohkostschokolade und Rohkostriegel, Schoki ohne Zucker, ganz viele Kekse mit Zucker, einen Haufen Gummibärchen, -herzchen oder -delfine oder Lakritze, beides glücklicherweise ohne den nervigen Bienenwachsüberzug (sollen doch einfach Glitzer reinmachen, anstatt das Zeug wie poliert glänzen zu lassen).



geschrieben am 03.01.2014 um 01:38 Uhr - 1 Kommentar - Share:

Ich lebe ja schon seit so einiger Zeit vegan und hab damit angefangen, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe.
In der Aachener Pampa gab es damals maximal Sojajoghurt im etwas weiter entfernten großen Supermarkt. Von Restaurants also ganz zu schweigen.
Einige Jahre nach meinem Auszug hab ich dann mitbekommen, dass in Aachen ein neues vegetarisch/veganes Restaurant aufgemacht hat, nämlich das Pfannenzauber.
Damals gab es dort noch ein Raclette Buffet mit nicht-veganem Käse, was man dann am Tisch raclettieren konnte. Mittlerweile ist das Pfannenzauber aber komplett vegan und das Raclette-Konzept hat auch ausgedient.
Ansonsten gibt es aber auch heute noch jeden Tag vier unterschiedliche Tageshauptgerichte, sowie eine Vorspeise und eine Nachspeise.
Die Vorspeise ist üblicherweise ein Suppe und bei den Hauptgerichten gibt es täglich unter anderem einen Burger und ein Gericht, was komplett Bio ist.
Das Ganze kann man dann einzeln oder als preiswerteres großes oder kleines 3-Gänge Menu bestellen.

Natürlich wollte ich meine Familie unbedingt da hin schleppen, da auswärts essen gehen damals echt super ätzend war und wenn dann überhaupt nur in Köln einigermaßen gut ging.
Und kriegt es mal hin die komplette Familie zu einem zu bekommen ;)
Insgesamt war der erste Besuch dort wenige Monate nach Eröffnung leider nicht allzu toll.
Das Raclette-Buffet sah leider nicht allzu gut aus und die Gerichte, die wir hatten, waren alle auch nicht wirklich gut.
Das war sehr schade, da auch Leute dabei waren, die vorher noch nie das Wort "vegan" gehört hatten und wohl das erste Mal bewusst vegan gegessen haben.
Meine Familie, die ich ja schon eine Weile vornerven konnte mit meiner "Essstörung", weiß natürlich, dass es auch bei veganem Essen nicht immer nur gutes gibt, aber trotzdem waren alle enttäuscht und es wollte danach niemand mehr mit, um dem Restaurant eine zweite Chance zu geben.



geschrieben am 26.09.2013 um 16:27 Uhr - 9 Kommentare - Share:

Alle Personen, die sich nicht gerade in den letzten Monaten in einem Atomschutzbunker oder in einer Kissenburg verschanzt haben, können sicher etwas mit dem Namen "Vitamix" anfangen.
Ja, genau: DER superduper Mixer - geliebt von Rohkost-Freund_innen und vergöttert von Smoothie-Enthusiast_innen auf der ganzen Welt!
Was auch sicher bekannt ist: Dat Ding is teuer. Sehr teuer. OMG-davon-kann-ich-einen-Monat-mit-Miete-und-allem-leben-teuer.
Und deswegen ist es natürlich wichtig zu wissen, ob es sich lohnt so viel Geld zu investieren. Oder wenn man das Geld eben nicht hat, es sich vielleicht zu Geburtstag und Weihnachten schenken zu lassen.
Da ich selber sehr neugierig auf das Gerät war und die Möglichkeit hatte, habe ich mich selbstlos dafür geopfert den Vitamix TNC 5200 zu testen.

Das Wichtigste zuerst: Den Vitamix gibt es in vier verschiedenen Farben, damit er auch zu jeder Küche passt ;)
Knallhart in Zahlen kostet der Vitamix um die 600€ und bietet dafür bis zu 37.000 U/min bei 1000-1200 Watt.
Die normale Version hat neben dem Motorblock, dem 2,0l Mixbehälter und Deckel noch einen super praktischen Stopfer, mit dem man gerade so nicht an die Messer kommt und halt alles in die Messer reinstopfen kann oder mögliche Luftblasen zerstopfen kann. So ein Ding hätte ich mir bei meiner Küchenmaschine, die ich sehr selten benutze, immer gerne gewünscht, damit ich mich nicht immer so erschrecken muss, wenn mein Löffel an die Messer kommt ;)
Bei der etwas cooleren und teureren Super TNC 5200 Version gibt es noch einen extra 0.9l Trockenbehälter dazu, mit dem man trockene Sachen wie Körner oder Gewürze gut Mahlen kann.
Ich persönlich habe keine Erfahrungen mit dem Trockenbehälter, habe aber einen Haufen Hörensagen, welches aussagt, dass die Sachen auch alle gut im Nassbehälter klein zu kriegen sind.

Also, wie fühlt es sich an mit so einem teuren Gerät Sachen klein zu kriegen?



geschrieben am 23.08.2013 um 11:32 Uhr - 1 Kommentar - Share:

Jetzt hab ich lange und oft genug über die Lage in Bonn bezüglich veganer Restaurants rumgenölt, jetzt ist endlich mal meine eigentliche Quasiheimat Aachen dran!
Dort sieht es gefühlt nämlich noch düsterer aus. Neben Vapiano und dem Pfannenzauber (eigene Geschichte, die ich mal erzähle, sobald ich nochmal da gewesen bin, was aber wohl etwas dauern wird) gibt es dort noch das Common Sense, ein Bio-Restaurant mit konventionellem Speisenangebot.

Auf der Speisekarte gibt es dafür aber zu gleichen Teilen auch explizit ausgewiesen vegetarische und auch vegane Gerichte, die alle ganz lecker klingen. Mal abgesehen von der roten Beete im Zucchini Mantel, denn es gibt wirklich nichts schlimmeres als rote Beete ;)
Die Vor- und Hauptspeisen auf der Karte sind dabei mit Ausnahme eines Gerichts mit Tofu alle aus der Ecke vegane-Gemüseküche-mit-vielen-Hülsenfrüchten.
Zu allen Hauptspeisen gibt es verschiedene (Süß-)Kartoffelbeilagen oder auch leckeren Wildreis dazu.
Die Hauptspeisen kann man "um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken" coolerweise sowohl in einer kleinen Version, als auch in einer großen bestellen.



geschrieben am 23.08.2013 um 01:19 Uhr - 2 Kommentare - Share:

Wie vielleicht einige gemerkt haben, die meinen Blog etwas verfolgen, gibt es in meiner momentaten Heimat Bonn (noch?) nicht allzu viele Essensmöglichkeiten für Veganer_innen.
Bei der Übersichtlichkeit freut man sich immer, wenn man etwas neues findet.
Eine kleine Imbissmöglichkeit habe ich letztens zufällig gefunden, als ich fast verhungert nach 20 Uhr über den Marktplatz in Bonn geschlurft bin.
Dort steht nämlich täglich der Imbisswagen von Engel Teufel, wo es primär Currywurst und Pommes gibt.

Da Pommes eigentlich immer gehen, bin ich also hin und habe dabei gesehen, dass dort auch eine vegetarische Wurst angeboten wird. Kurz nachgefragt und herausgefunden, dass sie dafür vegane Tofuwürstchen von Demeter benutzen. Hab ich mich mega gefreut, da die meisten als vegetarisch angebotenen Currywürste oder Burger doch immer irgendwie Ei drin haben.
Also musste ich natürlich auch direkt die Currywurst ausprobieren.
Coolerweise gibt es, auch im Gegensatz zu beispielsweise Culux, für den Preis einer vegetarischen Wurst direkt zwei, da die Demeter Würstchen recht schmal sind.



geschrieben am 23.08.2013 um 00:42 Uhr - 3 Kommentare - Share:

Wenn man an japanisches Essen denkt, kommt einem erst mal direkt Sushi in den Sinn. Sushi mit totem Fisch (bäh!), Sushi mit Avocado, Sushi mit Gurke, inside-out, outside-in.
Für alle Leute, die wie ich Sushi gar nicht mal so geil finden, und natürlich auch für alle anderen gibt es dafür japanisches und asiatisches Essen bei MoschMosch!
MoschMosch ist eine modern eingerichtete Noodlebar-Kette, die es bisher bereits in ein paar Städten wie Frankfurt, Düsseldorf, Darmstadt, Heidelberg, Mainz, Wiesbaden und insbesondere für mich glücklicherweise Bonn gibt.

Die Gerichte dort sind - ich bin fast geneigt "natürlich" zu schreiben - nicht alle vegan, dafür sind aber, wie ich es mir eigentlich von allen Restaurants und insbesondere Restaurantketten wünschen würde, alle veganen Gerichte auf der Karte mit einem kleinen V gekennzeichnet.
Die Auswahl der Gerichte ist dabei gar nicht mal so schlecht.
So gibt es fünf leckere Vorspeisen von der klassischen Miso Suppe über Gyôza zu meinen heißgeliebten Sommerrollen. Alle Salate und Dressings sind vegan und bei den Hauptspeisen gibt es immerhin ein Ramen sowie drei Gemüse-Gerichte u.a. mit meinen geliebten Udonnudeln! Zu den Gemüsegerichten kann man immer auch noch Tofu gegen einen Aufpreis dazu bestellen.
Nachspeise sieht wie in fast allen normalen Restaurants schlecht aus, aber dafür gibt es sehr leckeren, wenn auch süßen, selbstgemachten Eistee und auch Limonade.
Insgesamt also eine recht gut Auswahl an Gerichten. Und wie immer bei Restaurants, bei denen es veganes und omnivores Essen gibt, ist auch für die Begleitung etwas dabei. Oder wie einer meiner Begleiter mal meinte: "Gibt es da Fleisch? Wenn ja, komme ich mit.".



geschrieben am 21.08.2013 um 12:15 Uhr - 4 Kommentare - Share:

Ich bin ja ein ziemlicher Fan von Milcheis. Vanille, Nuss, Amarena, Joghurt, weiße Schokolade.. Immer rein damit!
Blöd nur, dass es halt Milcheis ist. Dafür gibt es aber für die vegane Bevölkerung bei fast jeder Eisdiele einige Fruchteissorten, die ohne Milch, Ei oder anderen tierischen Kram auskommen.
Das ist dann aber wiederum auch nur der Standard wie Zitrone, Erdbeer und Banane, was ich echt gar nicht mal so geil finde. Naja okay, Banane ist super, aber oftmals dann doch nicht vegan.
In einigen Städten wie Hamburg oder Köln gibt es dafür mittlerweile Eisdielen, die explizit cooles veganes (Soja-)milcheis anbieten.
Davon ist Bonn, wie in so einigen anderen veganen Dingen, noch etwas entfernt. Dafür gibt es hier aber das wunderbare Eislabor!

Dort gibt es zwar kein Sojamilcheis, aber dafür super leckere Sorbets, die auch täglich wechseln, damit man so oft wie möglich dort hin geht um alle Sorten auszutesten ;)
Einerseits gibt es die üblichen Zitronen- und Erdbeersorbets, andererseits gibt es super coolen Kram wie Blutorangen-, Aprikosen-, Johannisbeeren- oder Passionsfruchtsorbet.
Meine absoluten Favoriten sind aber das Melonensorbet und das Kaktusfeigensorbet, was meiner Meinung nach irgendwie nach Smarties schmeckt?!
Angeblich soll es dort auch Schokoladensorbet geben, aber zumindestens für mich ist das ein Mythos, weil ich es bei meinen mittlerweile unzähligen Besuchen dort niemals zu Gesicht bekommen habe.
Da ich aber ungefähr bei jedem einzelnen Besuch dort deswegen rumgequengelt hab, durfte ich wenigstens einmal ein Löffelchen Schokoladen-Orangen-Sorbet testen, was noch von einem vorherigen Tag im Gefrierfach war. Der Schokoladenteil war göttlich, aber mit der Orange hat es nur nach diesen Jaffa Cakes geschmeckt, die ich nicht wirklich mag.



geschrieben am 15.08.2013 um 13:48 Uhr - 0 Kommentare - Share:

Wie auch schon in den letzten Jahren, als Greenest Green noch unter dem Namen Biodeals zu finden war, gibt es dort ab morgen wieder Mal eine vegane Woche, die sogar länger dauert als eine normale Woche ;)
Was bedeutet das jetzt genau?
Bei Greenest Green kann man täglich neue Gutscheine für die verschiedensten Produkte von den verschiedensten (Bio-)Unternehmen kaufen. Für die Gutscheine bezahlt man dabei deutlich weniger als sie eigentlich Wert sind. Fett Rabatt also!
Der Sinn des Ganzen ist, dass man dabei neue Firmen kennenlernt und für die Firmen optimalerweise dann dort hängen bleibt. Für uns optimalerweise gibt es dort dann Gutscheine für Sachen, die man entweder eh bestellt oder schon immer mal bestellen wollte.

Grundsätzlich gibt es bei Greenest Green auch immer mal wieder Gutscheine für explizit vegane Produkte.
In der veganen Woche häufen sich dann natürlich die Rabattaktionen für vegane Produkte und Onlineshops. Es lohnt sich also vorbei zu schauen, zumal die Gutscheine auch immer anzahlsmäßig begrenzt sind.
Auch werden, ebenfalls wie in den letzten Jahren, 10% des Umsatzes gespendet und zwar diesmal an die Sea Shepherd.

Und wenn das noch nicht cool genug ist, verlose ich hier noch satte 10 Gutscheine für 5€ Rabatt bei einer Bestellung beim Vegan Wonderland!

Zum Mitmachen einfach meinen Facebook-Beitrag zu dem Artikel hier (meta!) (öffentlich) teilen und unter der teilenden Menge suche ich mithilfe eines noch unbestimmten Verfahrens die 10 Gewinner raus.
An alle jetzt nörgelnden Facebook-Verweigerer: Nörgelt nicht! Schickt mir einfach eine Mail über mein Kontaktformular, in der ihr kurz ausführt, warum Facebook scheiße ist und ihr seid auch mit dabei!
Die Verlosung geht ebenfalls bis zum 25.8.!

Jaja, ich weiß: Mindestbestellwert für den Rabattgutschein liegt bei 25€ und der Versand ist auch teuer, aber so spart man sich eben eine Runde Versandkosten und die 25€ sollte man bei dem ganzen leckeren Kram ja voll kriegen :)

Und jetzt aka morgen bei der veganen Woche reinschauen: www.greenest-green.de/deals/!


geschrieben am 19.06.2013 um 12:40 Uhr - 15 Kommentare - Share:

1. Weniger Auswahl bei Partnern
Die Partnersuche ist so schon schwer genug und die Ansprüche sind meistens recht hoch. Als Veganer_in hat man es dafür recht einfach, weil man 99% der Bevölkerung direkt am Anfang aussieben kann. Vegan? Nein? NEXT!
Das vereinfacht das Ganze enorm, man hat deutlich weniger Stress und muss erst im nächsten Anlauf auf sowas albernes wie Aussehen, Charakter und Gemeinsamkeiten achten.
Auch brauch man sich so nicht auf die Partnersuche zu konzentrieren, sondern kann das immer nebenbei machen, weil es durch die Qualifikationsfrage einfach mega schnell geht. Im Supermarkt, in der Mensa, auf der Straße. Man kann sich überall recht sicher sein, dass man keine weiteren veganen Leute trifft. Und wenn es einem doch mal im Schritt juckt, geht man einfach mal zu einem veganen Brunch.

2. Kein Sozialstress
Da man nirgendwo mehr eingeladen wird, hat man deutlich weniger Stress und viel mehr Freizeit.
Keine Geburtstage, keine Hochzeiten, keine Taufen, keine gemütlichen Abendessen mehr.
Dadurch spart man Unmengen an Zeit und Geld, da man sich keinerlei Gedanken mehr über Geschenke machen muss und man einfach zu Hause bleiben kann.
Auch muss man nie wieder seine Familie für die ach so verhassten Familienfeiern sehen.
Und das beste: Es kommt natürlich auch niemand zu einem nach Hause zu Besuch. Keine Gäste, die einem Essen wegessen, Wasser beim Toilettengang verbrauchen und die Wohnung dreckig machen!



geschrieben am 22.05.2013 um 01:05 Uhr - 7 Kommentare - Share:

Jedes Jahr veranstaltet Provamel, dessen Produkte wohl fast jede_r aus dem Biosupermarkt und von Onlineshops kennt, einen Kochwettbewerb namens "Veggie-Star" und jedes Jahr will ich da eigentlich immer mitmachen.
Bisher hab ich es aber leider immer irgendwie verschlafen, bis heute!
Die Regeln sind einfach: Es gibt ein Thema und dazu muss ein vegetarisches oder natürlich veganes Gericht gekocht werden, in dem mindestens ein (bestimmtes) Produkt aus der Provamel Produktpalette drin verarbeitet ist.
Dieses Jahr ist das Thema "Wokgericht" und die Bio Reis Cuisine muss bis zum 16. Juni mit rein.
Eigentlich sind Wokgerichte nicht so sehr meins, aber trotzdem ist bei mir jetzt am Ende "Marinierter Tempeh an Gemüse in Kokosmilchsauce" bei rum gekommen.

Mit Tempeh hab ich bisher nur ein Rezept aus dem Veganomicon nachgekocht, was auch ganz gut war, aber ich bin wahrlich keine Tempehmeisterin, noch konnte ich mich bis gestern überhaupt noch an den Geschmack und die Konsistenz von Tempeh erinnern.
Aber Tofu im Wok kann ja jede_r und Seitan war mir etwas zu aufwändig. Ausserdem hatte ich noch etwas Tempeh eingefroren, also die besten Voraussetzungen dafür um noch einmal etwas mit Tempeh zu machen.
Da ich das Gericht jetzt zum ersten Mal gemacht habe, war ich natürlich selber ganz gespannt, ob es überhaupt schmeckt :)
Es war aber selbstverständlich recht lecker und auch der eingelegte Tempeh mit dem gerösteten Sesam drumherum hat mir gut gefallen. Demnächst versuche ich also wohl mal öfters Tempeh zu machen.

Der Kochwettbewerb ist jetzt aber natürlich nicht nur zum Spaß da, sondern es gibt auch was zu gewinnen, nämlich einen exklusiven Wochenend-Kurztrip nach München mit professionellem Fotoshooting des Gewinnerrezeptes. Als Trostpreis gibt es für die Top Ten ansonsten auch noch einen Wok und ein Provamel Überraschungspaket.
Letzteres hab ich ja sogar schon mal anderweitig gewonnen gehabt. Also wenn ihr wollt, dass ich mich wieder an so einem Paket laben kann (und das wollt ihr!), dann stimmt ganz schnell für mein Rezept ab. Mit 5 Sternen. Nicht mit 1 Stern oder so abstimmen und sich dann denken "Haha, hat sie gekriegt, was sie wollte!".
Und wenn ihr jetzt auch selber Bock auf Wok habt, dann 3-2-1-Konkurrenzkampf!


geschrieben am 15.05.2013 um 18:38 Uhr - 8 Kommentare - Share:

Immer mal wieder gibt es coole neue Essenstrends, die ich alle grundsätzlich verschlafe, nicht mitmache oder mich aktiv dagegen weigere, weils blöd ist.
Ein mittlerweile schon alter Trend ist es, Zucker gegen anderen coolen Kram auszutauschen, weil Zucker böse ist.
Da gibt es beispielsweise Agavendicksaft, Xylit oder Stevia.
Alle drei Sachen haben den Vorteil, dass sie für Diabetiker geeignet sind und etwas weniger Kalorien als Zucker bis fast gar keine Kalorien besitzen.
Xylit und Stevia haben weiterhin den Vorteil, dass sie sehr zahnschonend sind. Also alles super Argumente für die beiden Süßstoffe und gegen herkömmlichen Zucker.

Da Stevia verbreiteter und cooler ist und ich natürlich Vollzeit auf mein Gewicht und mein kcal-Pensum achten muss (wen interessieren schon Zähne?), dachte ich mir, dass ich doch mal Stevia als kompletter Süßstoffn00b und Zuckerjunkie testen sollte.
Im Supermarkt oder in Drogerien hab ich schon mal diese Tabs gesehen, die einen an Süßstoff erinnern, aber da ich weder die Tee- noch Kaffeetrinkerin bin, bringen mir die Tabs eher weniger.
Ich hab dann im Internet bei steviakaufen.com gesehen, dass es auch Pulver, Flüssigstevia und Granulat gibt, welche man deutlich besser in Süßkram verarbeiten kann.
Ich habe mich letztendlich dann für das Pulver entschieden, auch wenn das Granulat alleine von der Form her mehr ein Zuckerfeeling gibt.



geschrieben am 05.05.2013 um 04:06 Uhr - 3 Kommentare - Share:

Wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, gibt es einige elementare Sachen, die dafür sorgen, dass man eben jene Beziehung aufrecht erhalten will und mag.
Jede Person hat da sicherlich ihre Favoriten, wie sich Melden, einem bei der Begrüßung exakt 3 Wangenküsschen zu geben oder uneingeschränkte Hingabe.
Eine universelle und essentielle Sache, die wohl Grundlage jeder Beziehung sein sollte, ob nun Freundschaft, Partnerschaft, Familie, Arbeitskolleg_innen oder Telefonbeschwerdehotline, ist Respekt. Ohne geht halt nichts.
Jetzt fragen sich sicher einige, ob ich auf Sozialpädagogik gewechselt hab und es hier jetzt immer Essays anstatt Essen gibt. Natürlich nicht. Sozialunsinn juckt mich natürlich nicht.
Aber leider scheint eine vegane Lebensweise Beziehungen mehr oder weniger zu belasten und schnell sind dann die Veganer_innen bei Respekt oftmals raus.

Das klingt jetzt erst mal so, als würden alle Veganer_innen, sobald sie sich outen, nur noch mit Verachtung gestraft und ausgepeitscht werden, sobald es nur um irgendwas mit Essen geht. Nicht ganz so, aber fast.



geschrieben am 13.03.2013 um 16:14 Uhr - 0 Kommentare - Share:

Du bist neuvegan und hast einen Haufen voller Fragen an einen erfahrenen Veggie? Du bist schon seit Ewigkeiten vegan und hast aber eine aktuelle Sache am laufen, bei der du Rat brauchst?
Du bist Omni oder Vegetarier_in und traust dich nicht den großen Schritt zu machen, weil irgendetwas noch ungeklärt ist?
Du bist nicht direkt betroffen, aber Angehörige_r und weißt nicht, wie du damit umgehen sollst?
Dein Omni-Freund schmeckt beim Küssen nach Thunfisch oder Schnitzel und du weißt nicht, wie du ihm gegenüber deinen Ekel ausdrücken sollst? Deine Eltern verbieten dir deine veganen Freunde mit nach Hause zu bringen?
Du kommst mit deiner panischen Angst irgendetwas mit Zucker oder E-Nummern zu essen, weil es dich bestimmt tötet, nicht mehr klar? Die Leute im Supermarkt gucken dich komisch und bedauernd an, weil du nur Gemüse kaufst und du traust dich deswegen nicht mehr zum einkaufen?
Du hast Heißhunger auf einen McRib und schaffst es nicht mehr lange dem stand zu halten? Deine Bekannten essen keine Produkte mehr, von denen sie durch dich erfahren haben, dass sie vegan sind, und du kommst da nicht drüber?

Keine Sorge! Schreib mir einfach (natürlich anonym) deine Frage und ich versuche sie mehr oder weniger seriös zu beantworten!

Einfach mein Kontaktformular ausfüllen, abschicken und du bist dabei bei meinem Ratgeberexperiment!


geschrieben am 08.03.2013 um 14:06 Uhr - 18 Kommentare - Share:

Vor einer Weile hatte ich bei großen Franchise-Ketten wie Starbucks, Subway, McDonald's und Burger King nach veganen Produkten angefragt.
Von Subway gibt es immer noch keine Antwort, trotz mehrmaligen Nachfragens. Starbucks hatte mir eine tolle Liste geschickt und sowohl bei McDonald's als auch bei Burger King, kann man grundsätzlich auf deren Homepages in den Allergikerinformationen nachschauen, ob Produkte tierische Bestandteile haben.
Wie sicher die meisten Leute wissen, bieten McDonald's und Burger King vegetarische Burger namens Veggieburger und Country Burger an.
Beide Burger sind auf den Homepages als unvegan gekennzeichnet.
Aber wenn man sich die Burger genauer anguckt, sieht man, dass dort standardmäßig eine Mayo-artige Sauce drauf ist.
Deswegen stellt sich natürlich die Frage, ob man nicht auch einfach den jeweiligen Burger in vegan ohne Sauce bestellen kann und sich selber Ketchup drauf packt oder drauf packen lässt.

Hinweis am Rande: McDonald's nimmt grundsätzlich nur Zutaten von Burgern runter, macht aber keine anderen drauf. Bei Burger King kann man sich aber immerhin statt der Big King Sauce Ketchup drauf packen lassen, wobei ich es mit anderen Saucen noch nicht getestet habe. Aber naja, "Have it your own way", nich?
Direkt auch noch einmal ein ACHTUNG dabei: Die Senfsauce bei McDonald's ist nicht vegan (Eier) und die Salsa Extra Hot Sauce (Milch) und die Sweet and Sour Sauce (Meeresfrüchtewtf) von Burger King sind es auch nicht!

Aus dem oben genannten Grund habe ich auf jeden Fall direkt bei beiden Ketten nachgefragt, ob die Burger ohne Sauce und insbesondere die Patties vegan sind.
Das Ergebnis war: McDonald's NEIN, Burger King JA.



geschrieben am 01.03.2013 um 14:07 Uhr - 21 Kommentare - Share:

Als Aussenstehende_r oder Veganneuling fragt man sich sehr oft, worüber diese komischen Veganfreaks immer reden.
Erster Gedanke: "Bin ich zu alt? Ist das die Sprache der Jugend? Bin ich nicht swag genug? YOLO??".
Nein, keine Angst! Das ist vollkommen normal.
Lasst euch von einer langjährigen Veganfreakerin erklären, was abgeht!

Fangen wir bei dem einfachsten Kram an, der einem überall begegnet: "Omni".
Omni leitet sich von dem Wort Omnivore [ɔmniˈvoːʀə] ab, welches sich aus den lateinischen Worten omnis = alles und vorare = fressen zusammen setzt.
Die Bezeichnung Omni ist die Verniedlichungsform von Omnivoren, weil die auch immer so putzig drein schauen mit ihren Kulleraugen und ihrem süßen Lächeln, wenn sie gerade ein Spanferkel essen.
Auch in Diskussionen um Veganismus geben sich die goldigen kleinen Omnis mit wenigen Ausnahmen sehr knuffig und schnuckelig.
Andere Worte für Omni sind Alli und Panti, aber insbesondere Panti wird eher von sehr belesenen und kultivierten Veganer_innen benutzt.



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